Arztpraxis Aschenbrenner: Dr. med. Katja Aschenbrenner

Wie geht eine Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen?

Einfach erklärt mit Video

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wie geht eine Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen?

Die Hormonersatztherapie wird in der Literatur meist abgekürzt “HRT” (= englisch “Hormone Replacement Therapy”) genannt. Wenn spezifisch die Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen gemeint ist, wird häufig die Abkürzung “BHRT” verwendet. Meist besteht diese Therapie aus einem Östrogen-Präparat und einem Progesteron-Präparat. Beide sollten meiner Überzeugung nach bioidentisch sein.

BHRT in der Perimenopause

Die Perimenopause bezeichnet die Lebensphase, bevor die Menopause einsetzt. Die Perimenopause kann einen Zeitraum von 5 – 10 Jahren umfassen. In dieser Zeit könnte man schon mit bioidentischem Progesteron, als Creme oder Kapsel, oral oder vaginal, beginnen. Progesteron hilft sehr gut bei Schlafstörungen, deshalb sollte es abends angewendet werden.

BHRT in der Menopause

Die Menopause ist definiert als die Lebensphase, nachdem die Menstruation für mindestens ein Jahr ausgeblieben ist. In der Menopause könnte man zusätzlich zum Progesteron bioidentisches Östrogen substituieren. Das erfolgt über die Haut mit einem Gel. Auch dieses würde ich abends auftragen, weil Östrogen den Tiefschlaf verbessert.

Nutzen und Risiken in enger Absprache mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt abwägen

Obwohl bioidentische Hormone chemisch identisch mit den natürlichen Hormonen des Körpers sind, können sie dennoch Risiken und Nebenwirkungen haben. Daher sollte bei einer Entscheidung zur Hormonersatztherapie der Nutzen und die Risiken individuell sorgfältig abgewogen werden und in enger Absprache mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt getroffen werden.

Bitte beachten:

Östrogen darf, wenn man noch eine Gebärmutter hat, niemals ohne gleichzeitige Einnahme von Progesteron angewendet werden!

Wichtiger Hinweis:

Die Blog-Beiträge dienen der allgemeinen Weiterbildung und Information. Sie können und sollen in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen. Sie sollten daher die hier bereitgestellten Informationen nicht als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen.

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Über Dr. med. Katja Aschenbrenner

Ich bin Dr. med. Katja Aschenbrenner. Wenn niemand die Ursache findet, fängt meine Arbeit an. Ich helfe Menschen mit dauernder Erschöpfung, unklaren Beschwerden oder chronischen Krankheiten, mit ganzheitlicher und funktioneller Medizin.

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