ist eine schwerwiegende neuroimmunologische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen tiefgreifend verändert. Viele Patienten leiden unter kognitiven Beeinträchtigungen, sie verlieren ihre körperliche Belastbarkeit und oft einen großen Teil ihres Alltags. Gleichzeitig ist die Versorgungslage in Deutschland dramatisch:
„ME/CFS ist keine Erschöpfung. Es ist eine der schwersten Erkrankung, die man sich vorstellen kann. Die Behandlung von Menschen mit ME/CFS sowie der Einsatz für mehr Forschung und eine bessere Versorgung sind mir eine Herzensangelegenheit.“
Dr. med. Katja Aschenbrenner
ME/CFS ist laut aktueller D-A-CH-Konsensusdefinition eine schwere chronische Erkrankung, häufig ausgelöst durch Infektionen, aber auch durch Fluorchinolone oder eine Craniozervikale Instabilität (CCI). Die wichtigsten Merkmale basieren auf den Canadian Consensus Criteria sowie den in der Forschung beschriebenen Kernsymptomen:
Laut aktueller Forschung sind Energieproduktion, Immunfunktion, Gefäßsystem und autonome Regulation erheblich gestört. Die Erkrankung ist biologisch – nicht psychisch.
mit Schwerpunkt auf komplexen chronischen Erkrankungen und Post-Infektionssyndromen.
Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen zu mir nach langer Suche – erschöpft, verunsichert und oft nicht ernst genommen. Mein Anspruch ist es, eine sichere Anlaufstelle zu bieten: medizinisch kompetent, menschlich zugewandt und frei von jeglicher Bagatellisierung dieser Erkrankung.
aber es gibt einen Weg, der mehr Struktur, Stabilität und Perspektive schafft.
„Ich nehme meine Patient*innen ernst. Ich schiebe Ihre Symptome nicht auf die „Psycho-Schiene“ – Sie sind nicht allein.“
Dr. med. Katja Aschenbrenner
Im Laufe der Jahre habe ich unzählige ME/CFS Betroffene erlebt – viele schwer krank, viele allein gelassen. Was mich besonders bewegt: Die Diskrepanz zwischen dem schweren Krankheitsbild und der oft fehlenden medizinischen Unterstützung. Menschen mit einer der komplexesten neuroimmunologischen Erkrankungen müssen sich häufig selbst durchkämpfen – trotz massiver Einschränkungen, trotz hoher Krankheitslast, trotz über 1,5 Millionen Betroffener in Deutschland. Diese ungerechte Versorgungssituation hat mich motiviert, mich auf ME/CFS zu spezialisieren. Jede kleine Verbesserung zählt – und jede ernst genommene Patientin macht einen Unterschied.

Erfassung aller relevanten Symptome, PEM-Muster, Trigger und Ressourcen.

Konkrete, individuelle Strategien zur Vermeidung von Überlastungsschäden.

Autonome Dysregulation, immunologische Hinweise, Schlaf, kardiovaskuläre Belastung, POTS, MCAS.

Biochemische Unterstützung, Symptomlinderung, Hilfe bei Begleiterkrankungen, realistische Alltagslösungen.

Anpassung an Energielevel, Unterstützung bei Rückschritten, Stabilisierungsschritte.
„ME/CFS ist doch psychisch?“
Nein. Internationale Daten zeigen konsistent biologische Mechanismen in Immun-, Gefäß- und Energiesystemen.
„Warum behandeln, wenn es bisher keine Heilung gibt?“
Weil gute Begleitung Crashs reduziert, Stabilität erhöht und Lebensqualität verbessert.
„Kann es besser werden?“
Ja – unterschiedlich schnell und unterschiedlich weit. Der wichtigste Schritt ist: Bewahren, was da ist, die Belastungssysteme schützen und Verschlimmerung verhindern.
die schnelle Aktivierungsprogramme oder überfordernde Reha-Konzepte erwarten. ME/CFS braucht realistische, behutsame (Pacing!) und wissenschaftliche Ansätze .
Wir bieten die Möglichkeit, die Behandlung per Videosprechstunde oder Telefon durchzuführen.
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, häufig ausgelöst durch Infektionen, Fluorchinolone oder eine Craniozervikale Instabilität (CCI). Typisch sind Belastungsintoleranz, Post-Exertional Malaise (PEM), pathologische Erschöpfung, Schmerzen, Schlafstörungen, kognitive Probleme und Kreislaufstörungen. Die Erkrankung beeinträchtigt Energieproduktion, Immunsystem, Gefäße und Nervensystem.
Häufig beginnt ME/CFS nach Infektionen (z. B. viralen Erkrankungen, COVID-19 oder anderen akuten Infekten), der Einnahme von Fluorchinolonen oder einer Craniozervikale Instabilität (CCI). Forschungsergebnisse zeigen Hinweise auf dysfunktionale Immunprozesse, Störungen in der Gefäßregulation, metabolische Veränderungen und autonome Dysregulation. Bei vielen bleibt die genaue Ursache unklar – das Muster jedoch ist typisch.
PEM ist das Kernmerkmal von ME/CFS. Es bezeichnet eine Verschlechterung der Symptome nach minimaler Belastung, oft mit Verzögerung von 12–48 Stunden. PEM ist nicht vergleichbar mit normaler Erschöpfung und kann Tage, Wochen oder länger anhalten.
Laut ME/CFS Research Foundation (2025):
Die Tendenz ist steigend, insbesondere seit der COVID-19-Pandemie.
Laut Prof. Dr. med. Scheibenbogen werden ME/CFS-Patienten heute „nicht gut, bis gar nicht versorgt“. Gründe sind u. a.:
Viele Patienten müssen sich daher selbst durch ein unübersichtliches System kämpfen.
Derzeit leider nein. Weltweit gibt es keine etablierte Therapie, die ME/CFS heilt.
ABER: Gute, PEM-sensible Betreuung kann:
Ziel der Behandlung: Stabilisierung statt Verschlechterung.
In der Praxis sinnvoll sind u. a.:
Eine individuelle, realistische, schonende Therapie ist entscheidend.
Nein.
Aktuelle Forschung zeigt klar, dass biologische Mechanismen (Immunstörung, metabolische Veränderungen, neuronale Dysregulation) die Ursache sind.
Psychische Belastungen entstehen durch die Erkrankung – nicht als Ursache.
Ja. ME/CFS kann nach einer COVID-19 Infektion entstehen.
Laut Forschung erfüllen ein bedeutsamer Anteil der Long-COVID-Betroffenen im Verlauf die ME/CFS-Kriterien. Die Pandemie hat daher zu einem deutlichen Anstieg der ME/CFS-Fälle geführt.
Das ist unterschiedlich.
Typisch ist jedoch: Ohne Pacing und guter Struktur kommt es meist zu Verschlechterungen.
Mit sorgfältigem Energie-Management und passender Begleitung können viele jedoch stabiler und Rückschritte reduziert werden.
Leider ja.
ME/CFS kann in jeder Altersgruppe auftreten. Viele Kinder fallen durch plötzliche Leistungsabbrüche und unerklärliche Erschöpfung auf.
Die größte diagnostische Chance liegt in einer guten Anamnese.
Sich nicht zu überfordern ist eine medizinische Notwendigkeit – kein Rückzug!
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