Arztpraxis Aschenbrenner: Dr. med. Katja Aschenbrenner

Long-COVID/ PAIS (Post-akutes Infektionssyndrom)

Long‑COVID – das sind langanhaltende oder neu auftretende Beschwerden Wochen bis Monate nach einer Infektion mit COVID‑19. Auch wenn die akute Phase überstanden ist, bleiben häufig Symptome wie extreme Müdigkeit oder Brain Fog (Gehirnnebel) zurück – und genau deshalb lohnt es sich, jetzt aktiv zu werden.

Bevölkerungsbasierte Studien berichten größtenteils Prävalenzen für Long-COVID zwischen 5 % und 10 % bei Personen mit vorangegangener SARS-CoV-2-Infektion unter Berücksichtigung von Symptomen im Zeitraum von mind. drei Monaten.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Sind Sie auch

davon betroffen?

Long-COVID zeigt viele Gesichter. Häufig erleben Betroffene:

Anhaltende körperliche Erschöpfung (Fatigue)

Konzentrations- und Gedächtnisstörungen („Brain Fog“)

Belastungsdyspnoe oder Atembeschwerden

Herzklopfen, Kreislaufprobleme, Schwindel

Kopf-, Muskel- oder Nervenschmerzen

Schlafstörungen, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen

Temperaturregulationsstörungen

Verschlechterte Stress-Toleranz

Diese Symptome können leicht, moderat oder stark ausgeprägt sein – und sie treten oft unabhängig vom Schweregrad der ursprünglichen Infektion auf.

Ich bin Dr. med.

Katja Aschenbrenner

Ich bin Ärztin mit Schwerpunkt auf komplexen chronischen Erkrankungen und Post-Infektionssyndromen.

Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen zu mir nach langer Suche – erschöpft, verunsichert und oft nicht ernst genommen. Mein Anspruch ist es, eine sichere Anlaufstelle zu bieten: medizinisch kompetent, menschlich zugewandt und frei von jeglicher Bagatellisierung dieser Erkrankung.

Wir arbeiten

mit Ihnen an:

1. Frühzeitiger Erkennung und Einordnung

  • ausführliche Anamnese
  • Abklärung möglicher Risikofaktoren/ Trigger
  • Bewertung immunologischer und stoffwechselrelevanter Belastungen

2. Stabilisierung des Systems

  • gezielte Ernährungs- und Stoffwechselempfehlungen
  • Unterstützung der Mitochondrienfunktion
  • Optimierung von Schlaf- und Stressregulation
  • sanfte Bewegungskonzepte (kein Überlasten)

3. Begleitung bei bestehenden Long-COVID-Symptomen

  • individuelles, schrittweises Belastungsmanagement
  • naturheilkundlich-pflanzliche Optionen/Supplementation/Medikamente
  • Prüfung möglicher Co-Faktoren (z. B. EBV-Reaktivierung)
  • Behandlung von Begleiterscheinungen, wie z. B. POTS, MCAS

4. Prävention

„Was mich wirklich besorgt, sind die gravierenden medizinischen Langzeitfolgen von COVID-19. Deshalb ist Prävention für mich wichtig.“ 

Dr. med. Katja Aschenbrenner

So sieht die Behandlung aus

Schritt für Schritt

In der Praxis Dr. Aschenbrenner setzen wir auf einen ursachenbezogenen, multimodalen Therapieansatz. So sieht Ihr Weg bei uns aus – Schritt für Schritt.

Schritt 1: Die umfassende Spezial-Diagnostik

Bevor wir behandeln, müssen wir verstehen, was genau in Ihrem Körper vor sich geht. Die Standard-Laborwerte reichen hier oft nicht aus. Wir schauen tiefer:

  • Ausführliche Anamnese: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Krankheitsgeschichte und Ihre aktuellen Symptome.
  • Speziallabor: Wir suchen nach spezifischen Entzündungsmarkern, Autoantikörpern, Reaktivierungen von Viren (z. B. EBV) und anderen auffälligen Laborparametern.
  • Mitochondrien-Check: Wir prüfen die Leistungsfähigkeit Ihrer „Zellkraftwerke“.
  • Ausschluss möglicher anderer Ursachen für die Beschwerden

Schritt 2: Erstellung Ihres individuellen Therapieplans

Es gibt kein „Schema F“ bei Long Covid. Basierend auf Ihren Beschwerden und Laborwerten erstellen wir einen Behandlungsplan, der genau dort ansetzt, wo Ihr Körper Unterstützung braucht. Unser Ziel: Entzündungen stoppen, Durchblutung verbessern, Verschlimmerung vermeiden und Energie zurückgewinnen.

Schritt 3: Verlaufskontrolle und Stabilisierung

Gesundung ist ein Prozess. Nach der Intensivphase lassen wir Sie nicht allein.

  • Verlaufskontrollen: Wir prüfen regelmäßig die Laborwerte, um den Erfolg der Therapie messbar zu machen und ggf. zu optimieren.
  • Lifestyle & Mikronährstoffe: Sie erhalten Empfehlungen für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Anpassungen im Lebensstil, um den gewonnenen Gesundheitszustand zu stabilisieren.
  • Medikamente (wenn notwendig)

Häufige Fragen zu Long-COVID

"Ich hatte nur einen milden Verlauf meiner COVID-19 Erkrankung – kann ich trotzdem Long-COVID bekommen?“
Ja. Die Daten zeigen klar, dass Long-COVID unabhängig vom Schweregrad auftreten kann.
„Gibt es eine garantierte Therapie?“
Nein – Long-COVID ist sehr individuell.
Aber: Viele Beschwerden sind beeinflussbar.
Unser Ansatz hilft, systematisch Belastungen zu reduzieren und Funktionen wieder aufzubauen.

Für wen macht die

Behandlung bei uns Sinn?

Für wen ist unser Angebot geeignet?

  • Für Menschen mit anhaltenden Beschwerden nach COVID-19
  • Für Betroffene mit unklarer Erschöpfung nach Infekten
  • Für Menschen mit Risikofaktoren (z. B. Stoffwechselbelastung, EBV-Anamnese)
  • Für alle, die Long-COVID präventiv vorbeugen möchten

Für wen ist unsere Angebot eher nicht geeignet?

  • Patienten, die eine rein schulmedizinische „Standardtherapie“ erwarten
  • Menschen, die eine schnelle Heilung erwarten
  • Patienten, die keine Veränderungen im Lebensstil umsetzen möchten
  • Patienten ohne Bereitschaft zur Mitarbeit

Sie haben

noch Fragen?

Von Long-COVID sprechen wir, wenn Beschwerden länger als 4–12 Wochen nach einer COVID-19-Infektion bestehen bleiben oder neu auftreten.
Diese Symptome können körperlich, kognitiv oder emotional sein – oft in wechselnder Intensität.

Die Diagnose basiert auf:

  • Anamnese
  • zeitlichem Zusammenhang zur Infektion
  • Ausschluss anderer Ursachen
  • Labordiagnostik

Das ist individuell.
Viele Patient*innen berichten über erste Verbesserungen innerhalb von Wochen, wenn Ernährung, Schlaf, Belastungssteuerung und Stresshygiene optimiert werden.
Andere benötigen mehr Zeit und ein konsequenteres Stufenmodell.

Wichtig ist: Überlastung vermeiden und den Körper nicht „pushen“ – das macht es häufig schlimmer.

Viele Menschen erleben eine deutliche Besserung oder vollständige Remission.
Der Schlüssel liegt meist in:

  • Entzündungsreduktion
  • Stress- und Schlafregulation
  • Aufbau der Belastbarkeit in kleinen Schritten
  • Behandlung individueller Co-Faktoren


Eine Garantie gibt es nicht – aber sehr viele Ansatzpunkte, die wir gemeinsam nutzen können.

Nein.
Long-COVID ist ein körperliches, medizinisches Syndrom, das immunologisch, metabolisch und neurologisch erklärbar ist.
Psychische Belastungen können Symptome verstärken oder begleiten – sind aber nicht die Ursache.
Daher ist unser Ansatz integrativ: medizinisch fundiert, funktionell und bei Bedarf psychosomatisch ergänzt.

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